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SIP

Kurz für "Session Initiation Protocol". Unter dem SIP-Protokoll versteht man einen Standard für ein Signalisierungsprotokoll, mit dem der Auf- und Abbau sowie die Steuerung einer Kommunikationssitzung mit zwei oder mehr Teilnehmern möglich ist. Es wird häufig als Synonym für VoIP genutzt, ist aber im Prinzip nur eines von mehreren Protokollen, die VoIP ermöglichen. SIP-Protokolle sind HTTP-basiert und haben die Funktion, Echtzeitdaten über paketgeschützte Netze zu senden. Es ist einfacher aufgebaut als das vergleichbare H.323 Protokoll und zudem auch sicherer, da es über zwei definierte TCP-Ports verschlüsselt ist (SSL oder TSL), während H.323 die ganze Bandbreite der Ports nutzt. Der Aufbau von Kommunikationsverbindungen findet hier nicht über eine sich ständig ändernde IP-Adresse des Teilnehmers statt, sondern über eine festgesetzte SIP-Adresse, welche mit dem Schema einer E-Mail-Adresse vergleichbar ist – z.B. sip:info@muster.de.